Nachhaltige Politik lässt sich vor allem in der Kommune verwirklichen und soll im Extertal eine höhere Priorität bekommen.

 

Die SPD-Fraktion hat einen Antrag in den Rat der Gemeinde Extertal eingebracht, um schnellstmöglich die Voraussetzungen zu schaffen, dass sich unsere Gemeinde nachhaltig als attraktiver Lebens-, Wirtschafts-. Erholungs- und Kulturraum für unsere heutige sowie die nachfolgenden Generationen entwickeln kann.

 

Nachhaltigkeit aber nicht nur in einzelnen Teilbereichen wie ausschließlich Natur- und Umweltschutz, für wirtschaftliche Interessen oder Klimaschutz. Die Herausforderungen benötigen langfristig Lösungen für unser Extertal.

 

Hierbei helfen uns die Leitlinien der Resolution 70/1. „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen und 169 Unterzielen. Wir möchten eine Nachhaltigkeitsstrategie für das Extertal entwickeln bei der es uns wichtig ist, eine Grundlage dafür zu schaffen, wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialen Lebensbedingungen, bei den Chancen und Möglichkeiten für alle annähernd gleich sein sollten und im Rahmen des Klima- und Umweltschutzes zu gestalten. Die Herausforderungen bestehen darin, es nicht für den Einzelnen einfacher und bequemer, sondern für alle lebenswerter und nachhaltiger zu gestalten.

 

Es ist uns wichtig eine Verzahnung aller Bereiche im Extertal zu schaffen und nicht nur einzelne Leuchtturmprojekte die nur Wegweiser für einen Bereich unserer Gesellschaft sind und die anderen Bereiche nicht berücksichtigen.

 

Die Agenda 2030 mit den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung bietet einen geeigneten Orientierungsrahmen für nachhaltige Entwicklungsprozesse in unserer Gemeinde. In diesem Kontext ist auch unser Antrag für ein bedarfsgerechtes, zukunftsorientiertes Wohnraumversorgungskonzept zu sehen. Hier haben wir die Ziele und Unterziele berücksichtigt und festgestellt, dass diese Strategie auch umsetzbar ist.

 

Auch für die Einstellung eines Klimaschutzmanagers als interkommunales Projekt hat sich die SPD-Fraktion rund um Karl-Heinz Sievert schon in der Ratssitzung im Juni 2016 eingesetzt. Hier wurde leider 2016 in einigen Fraktionen kein Handlungsbedarf gesehen. Kontinuierliches und
nachhaltiges Einbringen des Themas hat aber schließlich 2019 zum Erfolg geführt und es konnte eine Mehrheit im Rat für dieses Projekt geschaffen werden.

 

Wir müssen direkt vor unserer Haustür anfangen und nicht die Anderen in Europa oder in fernen Kontinenten.

 

Uns ist bewusst, dass es nicht einfach und bequem ist diesen Weg zu gehen, dafür aber zukunftsorientiert, verantwortlicher, nachhaltiger und besser für alle.

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