Bei solidarischer Landwirtschaft werden die Lebensmittel nicht mehr über den Markt vertrieben, sondern fließen in einen eigenen, durchschaubaren Wirtschaftskreislauf, der von den VerbraucherInnen mit organisiert und finanziert wird.

„SoLaWi“ fördert und erhält eine vielfältige Landwirtschaft, stellt regionale Lebensmittel zur Verfügung und ermöglicht Menschen einen neuen Erfahrungs- und Bildungsraum.

Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, haben meist nur die Wahl entweder die Natur oder sich selbst auszubeuten. Ihre Existenz hängt von Subventionen und Marktpreisen ab. Beides Faktoren, auf die sie keinen Einfluss haben und die sie häufig zwingen, über ihre persönliche Belastungsgrenze sowie die von Boden und Tieren zu gehen, oder ganz aus der Landwirtschaft auszusteigen.

„SoLaWi“ kann gleichzeitig die Existenz der Menschen, die dort arbeiten, sicherstellen und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten.

Die SPD Extertal unterstützt dieses Engagement!

 

Bild von Roy Buri auf Pixabay

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Die Kandidierenden der SPD Extertal für den Gemeinderat aus Bösingfeld und Asmissen laden alle interessierten BürgerInnen herzlich ein.

Am Freitag, dem 11. September 2020 ab 17:00 Uhr auf dem Rathausplatz in Bösingfeld.

Wir hoffen auf gute Gespräche und einen konstruktiven Austausch um verbleibende Fragen so kurz vor der Wahl noch zu klären. Die Jusos aus Extertal werden vor Ort sein um auch junge WählerInnen bei Fragen tatkräftig zu unterstützten.

Es wird – unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften – Würstchen vom roten Grill zu essen geben und auch Getränke stehen parat.

Probieren Sie frisch gepressten Apfelsaft aus vor Ort gepressten Extertaler Äpfeln!

(Alles je 0,50 € – Alle Einnahmen werden komplett an das Projekt „Park mit Potenzial“ gespendet)

Die Gemeinde Extertal lebt vom Miteinander der Generationen. Es bestimmen vor allem die Abwanderung der Jungen und die Lebenszeitverlängerung die demografische Entwicklung im ländlichen Raum, was zu einer Überalterung der verbleibenden Bevölkerung führt. Dieser demografische Wandel ist die größte Herausforderung, der wir uns hier in der Kommune stellen müssen. Ein Zusammenhalt der Generationen muss mit aller Kraft gefördert werden, es gilt zusammen zu führen und nicht zu trennen oder gar zu polarisieren. Begegnung von Jung und Alt ist in vielen Bereichen des Lebens möglich und fördert das Verständnis füreinander. Bildungsangebote, Formen der Freizeitgestaltung sind darauf zu überprüfen und im Bedarfsfall anzupassen.

 

Für die SPD Extertal ist es besonders wichtig, den Anspruch auf eine familienfreundliche Gemeinde durch überzeugende Angebote zu betonen. Die betrifft alle Bereiche – vom vorschulischen Betreuungsangebot über die offene Ganztagsschule bis hin zum Angebot an Wohnraum für alle Lebensformen, vom Bildungsangebot für alle Altersgruppen bis hin zu Sport- und Freizeitaktivitäten für alle.

 

Wichtige Initiativen und Anträge hierzu sind von uns in den letzten Jahren erarbeitet worden. Dazu gehört die Sicherung des Bestandes der Volkshochschule im Extertal als wichtiger Träger der Erwachsenenbildung genauso wie der Erhalt von Bücherei und Musikschule. Die Unterstützung der Freibadvereine durch die Festschreibung der Zuschüsse und die Verlängerung der Verträge sind weitere Bausteine. Besonders am Herzen liegt uns selbstverständlich auch die Unterstützung der beispielhaften Arbeit von JuKulEx als Träger der offenen Jugendarbeit, denn dieser Verein ermöglicht ein vielseitiges Freizeit- und Kulturangebot für Kinder und Jugendliche auch in den Ortsteilen. Die Förderung des Sports – hier unter anderem mit dem Bau des Kunstrasenplatzes und dem Erhalt aller Sporthallen – muss weiter im Fokus stehen, die Spielplätze in den Ortsteilen müssen gegebenenfalls modernisiert werden und damit attraktiver werden.

 

Die Strukturen in den einzelnen Ortsteilen – vor allem in den kleinen Dörfern – hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert. Die Versorgung erfolgt hauptsächlich in Bösingfeld, hier sind die großen Supermärkte zu finden, aber auch Ärzte und andere Dienstleistungen. Die Wohnimmobilien erfüllen häufig nicht die Standards von jungen Familien, Kindergärten und Schulen sind zentral in den größeren Ortsteilen zu finden und müssen mit dem Auto oder Schulbus angefahren werden. Barrierefreies Wohnen im Alter verbunden mit der Nähe zu Versorgungseinrichtungen (Geschäfte, Ärzte usw.) ist in den kleinen Dörfern kaum möglich. Es ist gut zu wissen, dass es in allen Ortsteilen gut funktionierende Dorfgemeinschaften und andere Vereine gibt, die sich um die Dorfbewohner und ihre Sorgen und Nöte kümmern und die ein kleines, aber feines kulturelles Angebot für alle Altersklassen bereitstellen. Diese Vereine müssen weiter Unterstützung erfahren.

 

Für ein familienfreundliches Extertal müssen wir die Dörfer für Jung und Alt attraktiver gestalten, Mobilität ermöglichen, eine bedarfsgerechte Nahversorgung stärken, die ärztlichen Versorgungseinrichtungen halten, die Kitas und Schulen ausbauen.

 

Die demografische Entwicklung ist eine Herausforderung für uns alle. Gleichzeitig sehen wir die Chance, Menschen zu uns zu holen, die aus den Städten in attraktive ländliche Bereiche umziehen möchten. Es gibt viele, die die Attraktivität der Großstädte infrage stellen und den ländlichen Raum für sich erobern. Diesen Menschen die Möglichkeit zu geben, die Balance zwischen Beruf, Familie und Freizeit zu finden, sehen wir als wichtige Aufgabe der Gemeinschaft im Extertal an.

 

Blühwiesen liegen im Trend – doch meistens sind sie nutzlos. Denn wenige der Pflanzen sind heimisch und Insekten wissen nichts mit ihnen anzufangen. Aus diesem Grund gibt es eine Extertaler Blühwiesensaatgutmischung, die speziell für unsere Bodenverhältnisse zusammengestellt wurde. Diese war und ist ein großer Erfolg. In vielen Einzelhandelsgeschäften werden die Saatgutmischungen verkauft. Die Mischung und alle weiteren Bemühungen dem Insektensterben im Extertal entgegenzuwirken gehen auf die 2018 gegründete Arbeitsgruppe „Blühwiesen“ in der u. a. auch Mitglieder der SPD-Fraktion mitwirken und gestalten zurück.

Artenreiche Blühwiesen sind überlebenswichtige Biotope für eine Vielzahl von Insekten. Ohne Bestäubung – keine Nachkommen. Dies gilt nicht nur für Äpfel, Birne und Co., sondern für fast 90 % aller Pflanzen. Die wichtigsten Bestäuber sind die Insekten. Von den Insekten profitieren wiederum Vögel, Amphibien, Kleinsäuger, Fisch usw.

Auch für uns Menschen bietet eine Blühwiese Freude, Entspannung und Abwechslung. Das bunte Treiben auf einer Blühwiese zu beobachten ist ein echtes Erlebnis. Probieren Sie das doch einmal aus.

 

 

Bild von Jeyaratnam Caniceus auf Pixabay

Ihr Kandidat für den Gemeinderat im Wahlkreis 12 Heinrich Korbach

Am Freitag, 21. August 2020 heißt es ab 17:00 Uhr am Dorfmittelpunkt Kükenbruch wieder: Mit den Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch

Die Organisation hat Heinrich Korbach übernommen, Ihr Kandidat bei der Wahl für den Rat der Gemeinde im Wahlbezirk 12.

Die Kandidierenden aus anderen Teilen des Extertals werden natürlich auch anwesend sein.

Wir hoffen auf gute Gespräche und einen konstruktiven Austausch.

Es wird – unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften – eine Kleinigkeit zu essen geben und auch Getränke stehen parat.

Unter freiem Himmel besteht keine Maskenpflicht.

 

Ihr Kandidat für den Kreistag Berhard Brandt

Ihre Bürgermeisterkandidatin Monika Rehmert