Nach der Osteraktion in Bösingfeld und Silixen führt der SPD-OV Extertal zum Muttertag, als ein kleines Dankeschön an die Mütter, eine Geschenkaktion in Almena  durch.

Am Muttertag können Kunden*innen des Cafe Jana eine Rose mit besten Grüßen von der SPD für ihre Mütter mitnehmen.

Die Mitglieder des SPD Ortsverein Extertal haben am 22.02.2021 einen neuen Vorstand gewählt. Dem neu gewählten Vorstand, gehören insgesamt zehn Mitglieder an.

Neben der Doppelspitze Sarah Tammoschath und Heino Rinne sind noch die Genossen*innen Melissa Schulz, Karoline Golabeck,Thomas Empting, Ralf Wilde, Dennis Brandt, Daniel Blümel, Bernhard Brandt und Moritz Schulz im Vorstand vertreten.

Eingeschränkt durch die Vorgaben zum Hygieneschutz, wurde die Vorstandswahl, in Form einer Urnenwahl sowie die Möglichkeit der Briefwahl, durchgeführt. Diese Wahlmöglichkeit wurde auch rege von den Mitgliedern genutzt.

Die konstituierende Vorstandssitzung des SPD-OV Extertal fand unter Auflagen des Hygieneschutz am 01. März 2021 im Dorfgemeinschaftshaus Meierberg statt. Hauptthema war die Arbeitsgliederung der Vorstandsarbeit .

Leitbild unserer Politik ist, sie gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten und die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Dazu ist es notwendig, Wirtschaft, Soziales und Umwelt in Einklang zu bringen. Weiterhin soll Extertal eine Gemeinde sein, in der Gemeinschaft, Toleranz und Solidarität gelebt wird.

 

 

SPD schickt Jürgen Berghahn ins Rennen – Wechsel für Jürgen Berghahn?

Jürgen Berghahn und Ellen Stock

 

Der Blomberger Landtagsabgeordnete Jürgen Berghahn hat schon wieder eine Wahl gewonnen. Bei der innerparteilichen Bewerbung um das Amt des Bundestagskandidaten im Wahlkreis Lippe I setzte er sich mit 102 : 48 Stimmen gegen den noch verbliebenen Mitbewerber Andreas Schmidt durch. Zwei weitere Mitbewerber hatten zuvor ihre Bewerbung zurückgezogen. „Wir haben damit einen Kandidaten der durch seine langjährige Arbeit im Landtag die Parlamentsarbeit gut kennt, und durch sein Engagement im Verkehrsausschuss auch für ganz Lippe schon wichtige Entscheidungen nach vorne gebracht hat. Zudem ist er als ehemaliger Betriebsratsvorsitzender und Sprecher des Arbeitskreises „Gute Arbeit“ immer auch ein Ansprechpartner für die Belange der arbeitenden Menschen“, freut sich die Kreisvorsitzende der lippischen SPD, Ellen Stock, über das Ergebnis.

Am Spätnachmittag des letzten Samstags (27. Feb. 2021) mussten noch einmal fünf Mitglieder der SPD eine Spätschicht einlegen. Als Mitglieder der Zählkommission prüften sie die eingegangenen Briefwahlstimmen und zählten sie aus. Absender der Briefumschläge waren die Delegierten, die wegen der Corona-Pandemie nicht zusammen tagen durften. Für die heimische SPD war dies das erste Mal, auf diese Art und Weise einen Kandidaten zu küren. „Aber durch vorherige Videokonferenzen und schriftliche Vorstellungsunterlagen hatten sich alle ein gutes Bild von der Bewerberlage machen können und es gab auch einen Austausch von Fragen und Meinungen. Wir haben auch hier die demokratischen Grundsätze umsetzen können“, erläutert Stock das Verfahren.

Jürgen Berghahn selbst freute sich über das Ergebnis und über den fairen Umgang miteinander. „Ich habe immer betont, dass die Arbeit in Düsseldorf mit viel Spaß macht, aber ich möchte mich stärker für die soziale Gerechtigkeit einsetzen und das weitere Öffnen der Schere zwischen Arm und Reich umkehren. Und da werden nun mal in Berlin die Grundsatzentscheidungen getroffen. Meine Arbeit im Untersuchungsausschuss Kindesmissbrauch zeigt mir Woche um Woche, dass wir in Deutschland viel verändern müssen um unsere Kinder besser schützen zu können. Nicht nur in NRW!“, erklärte der neue Kandidat die Beweggründe für seine Kandidatur.

Er möchte Lippe wieder eine sozialdemokratische Stimme in Berlin geben. „Die Kommunalwahlen haben gezeigt, dass die Menschen immer genauer hinschauen, welche Personen für ein Amt antreten. Da treten dann häufig Wahlprogramme von Parteien ein wenig in den Hintergrund. Ich werde in den nächsten Wochen und Monaten auf unterschiedlichsten Wegen die Menschen ansprechen. Werde viel zuhören was die Lipperinnen und Lipper von mir erwarten und für meine Ziele werben“ erläutert Berghahn seine zukünftigen Aufgaben. Er sei sich zudem sicher, dass viele Mitglieder seiner Partei aber auch Unterstützer ohne Parteibuch ihm dabei helfen werden.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Berghahn und die SPD Extertal spenden mit Unterstützung der Heutor Apotheke in Blomberg 150 FFP2-Masken an die Extertaler Ausgabestelle der Tafel Ostlippe.

„Corona erschwert die wichtige Arbeit der Tafeln leider sehr. Wir alle dürfen die Tafeln und ihre Kundinnen und Kunden in dieser Situation aber nicht alleine lassen“, so  Jürgen Berghahn. 30 Helferinnen und Helfer sorgen jede Woche dafür, dass 100 Menschen in Extertal mit frischen und vor allem ausreichend Lebensmittel versorgt sind. „Jeder, der mittwochs zu unserer Ausgabestelle kommt, bekommt auch etwas von uns. Das ist uns ganz wichtig!“, so Irmgard Uhlenbrok von der Ausgabestelle Extertal. „Wir helfen alle sehr gerne und versuchen gemeinsam, eine gute und wertschätzende Atmosphäre zu schaffen und vor allem trotz Corona ansprechbar zu bleiben“, führt sie aus. Der Schutz vor Corona spielt eine zentrale Rolle und wird durch installierte Plexiglasscheiben, Einbahnwege und einen begrenzten Einlass von immer nur einer Kundin oder einem Kunden umgesetzt. Dass sie nun auch FFP2-Masken sowohl an das Team, aber auch an die Kundinnen und Kunden ausgeben können, freut Irmgard Uhlenbrok sehr.

„Wir halten es für sehr problematisch, dass die Landesregierung von allen Menschen unabhängig von ihrem Einkommen erwartet, dass sie sich nun direkt mit OP- oder FFP2-Masken eindecken können“, begründen Jürgen Berghahn und Jutta Korbach von der SPD Extertal die spontane Spendenaktion, die durch die vergünstigte Abgabe der Masken von der Heutor Apotheke in Blomberg ermöglicht wurde.

Inzwischen hat der Bund erklärt, Bedürftige mit je zehn kostenlosen FFP2-Masken zu unterstützen. „Es ist gut, dass unser Arbeitsminister Hubert Heil an die finanziell Schwächeren in unserem Land denkt und sie nicht alleine lässt“, erklärt Jürgen Berghahn. „Jetzt muss sichergestellt werden, dass die Masken schnell und unbürokratisch ausgegeben werden und vom Bund zu einem realistischen Preis erworben werden können.“