Die SPD Extertal sieht das „neue“ Rathaus als positiven Impuls für die Gemeinde

Das Rathaus III - Umbau bzw.Sanierung - ist Zurzeit das Thema in der Gemeinde Extertal. Ob am Stammtisch, auf der Straße oder in der Zeitung (Leserbrief oder Aprilscherz), bei diesem Thema erhitzen sich die Gemüter. Schade ist nur, dass die Diskussion um das Rathaus zum großen Teil negativ geprägt ist. Sicherlich „Schönreden“ hilft nicht und soll auch nicht sein, aber jede Sache hat 2 Seiten (mindestens), eine positive und eine negative. Wenn wir beide Seiten betrachten und ein Fazit ziehen, überwiegt für uns das Positive.

Die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter der Gemeinde haben sich wesentlich verbessert (keine zugigen, schlecht beheizbaren Räume mehr). Nur ein Haus, barrierefrei, kurze Wege für Mitarbeiter und Bürger. Bei den Energie und Heizkosten gibt es nicht unerhebliche Einsparungen. Der Ortskern wird optisch aufgewertet. Es gibt einen Bürgersaal, der hell, freundlich und einsehbar ist. Dies sind nur einige positive Aspekte, wenn wir genau hinschauen finden sich noch viel mehr.

Der Umbau hat Geld gekostet, mehr als geplant, sicherlich. Doch Jeder, der einen Altbau saniert hat, weiß das das Bauen im Altbestand immer teurer wird als geplant.

Die Gelder, die in den Umbau geflossen sind, hätten zu Zeiten knapper Kassen in wichtigere Dinge z.B. Straßensanierungen investiert werden können, geht nicht, die Gelder waren größtenteils zweckgebundene Mittel.

Kritisieren kann man den Umgang der Verwaltung/ des Bürgermeisters mit den Baumängeln und Kosten. Hier wäre mehr Transparenz und Offenheit für Rat und Bürger hilfreich und wichtig gewesen. Negative Sichtweisen und Stimmungen entstehen immer da, wo der Eindruck entsteht: Es geht etwas nicht mit rechten Dingen zu.

Das „Neue“ Rathaus ist ein Baustein (zugegeben ein kleiner) um unser Extertal Lebens,- und liebenswert zu erhalten. Daran wollen Wir - die SPD Extertal mit Ihnen liebe Extertaler Mitbürger und Mitbürgerinnen gemeinsam arbeiten.

Extertal: Gut aufgestellt für die Migrationswelle

Die Zahl der Migranten aus den ehemaligen Balkanstaaten und der Flüchtlinge aus Syrien wächst zurzeit ständig und stellt die Kommunen in Lippe täglich vor neue Herausforderungen. In Zeiten knapper Kassen in Bund, Land und Gemeinden ist die Unterbringung, Unterstützung und Einbindung der Migranten und Flüchtlinge eine große Aufgabe die sich nur mit Ideenreichtum und bürgerschaftlichen Engagement bewältigen lässt.

In der Gemeinde Extertal hat sich der Arbeitskreis Migration gebildet. Die Teilnahme an den Arbeitskreissitzungen war so groß, dass sich aus dem Arbeitskreis, kleinere Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gebildet haben.

Arbeitsthemen sind u.a.: Begrüßung/Wohnungsaquise/Spenden/Schule

Die Sprecher der Arbeitskreise und Herr Wallenstein von der Gemeinde Extertal bilden eine Lenkungsgruppe, die die organisatorischen Aufgaben übernimmt.

Helfende Hände und Köpfe hat man nie genug, wer Lust und Zeit hat mitzuarbeiten und zu helfen dass aus Migranten Extertaler Bürger und Bürgerinnen werden ist dazu herzlich eingeladen. Nähere Informationen zu den Arbeitskreisen erhält man bei der Gemeinde Extertal bei Herrn Wallenstein.

Schon vor Bildung des Arbeitskreises gab es bürgerschaftliches Engagement für Migranten und Flüchtlinge im Extertal. Vereine, Institutionen und Einzelpersonen haben sich vielfältig eingebracht.

Beispielhaft dafür sind die Extertalerinnen Christel Eickmeier und Dorothee Engewald. Die beiden pensionierten Lehrerinnen geben schon seit längerer Zeit am Schulzentrum Deutschunterricht für Migranten und Flüchtlingskinder. Mittlerweile gibt es eine Auffangklasse mit einer fest angestellten Lehrkraft. Die Zusammensetzung der Klasse ist vielschichtig. Die Schüler und Schülerinnen unterscheiden sich deutlich im Alter, der Herkunft und der Muttersprache. Frau Eickmeier und Frau Engewald können die Lehrkraft gut unterstützen, so werden z. B. Möglichkeiten für Einzelunterricht geschaffen.

Vieles rund um das Thema Migration ist ehrenamtlich zu leisten. Ganz ohne finanzielle und personelle Unterstützung durch die öffentliche Hand wird diese große Aufgabe aber nicht zu bewältigen sein. Bund und Länder sind dazu aufgerufen die Gemeinden finanziell so auszustatten, dass die Unterbringung der Migranten und Flüchtlinge gewährleistet wird.

Schön dass es viel bürgerschaftliches Engagement in der Gemeinde Extertal gibt. Es ist wünschenswert, dass dieses vielschichtige Engagement erhalten bleibt und noch ausgebaut wird.

 

Aus Fünf mach Eins = SPD Ortsverein Extertal

Seit 1969 gibt es die Gemeinde Extertal, gegründet aus 12 selbstständigen Ortsteilen. Alle Bürger und Bürgerinnen dieser neuen Gemeinde wurden auf dem Papier Extertaler und Extertalerinnen. In den Köpfen und Herzen blieb für die Mehrheit der Bevölkerung die Verbundenheit zu ihren Ortsteilen aber bestehen. Auf den Straßen des Extertals hat man immer Bösingfelder, Almenaer, Asmisser und Silixer getroffen, selten oder nie Extertaler. Nach mehr als einer Generation wandelt sich das Bild zusehend.

Die ehemaligen SPD Ortsvereine auf dem Gemeindegebiet Extertals waren ein Teil Heimat für die Extertaler Genossen und Genossinnen. Neben politischer Arbeit, gab es Freizeitaktivitäten, gemeinsame Reisen und viele Aktivitäten für das eigene Dorf.

Diese Plattform wird weiterhin bestehen bleiben in den jetzigen Ortsabteilungen:

Almena-Asmissen-Bergdörfer-Bösingfeld und Nördliches Extertal

Die politische Arbeit hat der am 04.02.2015 gegründete Ortsverein SPD Extertal übernommen. In den Zeiten des demografischen Wandels und des drastischen Rückganges der Bevölkerung, sowie der zunehmenden Politikverdrossenheit ist die Bündelung von personellen Ressourcen und Kräften unabdingbar um eine verlässliche und effektive Arbeit zu gewährleisten. Die Gründung des Ortsvereins Extertal ist ein Schritt sich dem Wandel der Strukturen in der Gesellschaft zu stellen.

Mit dem neuen Vorstand (alle Ortsabteilungen sind gleichberechtigt eingebunden)

Vorsitzende: Irmtraut Reineke
Stellvertreter: Bernhard Brandt, Helmut Rehmert, Bernd Tiedemann, Ralf Weber
Kassierer: Dennis Brandt
Schriftführer: Michael Thiel

startet der SPD Ortsverein Extertal gut aufgestellt und fröhlich in die politische Arbeit.

Alle Extertaler Genossinnen und Genossen sowie alle Extertaler Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen mitzumachen, sich einzubringen und gemeinsam die Zukunft zu gestalten, damit:

unser Extertal lebenswert und liebenswert bleibt

An die Erstwähler zur Kommunalwahl 2014 im Extertal

Infos für Erstwähler im Extertal (46,7 KiB)