Verweigerung der Mitarbeit im Arbeitskreis "Brandschutzbedarfsplanung in Extertal" ist irrational und nicht zielführend!

Am 17.05.2018 hat der Gemeinderat mehrheitlich dem vorliegenden Brandschutzbedarfsplan und damit den Empehlungen der Gutachter zugestimmt

Nach verschiedenen Gesprächen zwischen Verwaltung, Wehrführung und Politik hatte sich der Rat am 18.12.2013 für eine externe Begleitung und Beratung zur Aufstellung eines neuen Brandschutzbedarfsplans entschieden und 3 Experten der Feuerwehr Paderborn als Gutachter beauftragt. Ein erster Entwurf des "BSBP" wurde von den Fachleuten nach intensiver Vorarbeit am 23.04.2015 präsentiert.

Eine Projektgruppe bestehend aus dem Gutachterteam, der Extertaler Wehrführung und der Verwaltung erörterte diverse Fragen und legte den Entwurf vorab dem Kreis Lippe und dem Kreisbrandmeister vor.  Im Rahmen der  Gespräche wurde vereinbart, dass der zu beschließende Entwurf keine Festlegung von Schutzzielen festlegt, da aufgrund der Feststellungen des Gutachterteams die hierfür zugrundeliegende Datenbasis nach Auswertung der Einsatzberichte der vergangenen Jahre nicht ausreicht. Stattdessen soll nach Ablauf von 3 Jahren eine vorzeitige Fortschreibung des BSBP erfolgen, die dann auch die notwendigen Festlegungen zu den Schutzzielen in der Gemeinde Extertal enthält. Die Gutachter schreiben dazu: Zwischenzeitlich wurde die Einsatzdokumentation der Feuerwehr Extertal an die Erfordernisse einer Datenauswertung von schutzzielrelevanten Ereignissen angepasst. Damit wird es künftig möglich sein, die Einsätze der Feuerwehr auch dahingehend auszuwerten. Aufgrund der Einsatzhäufigkeit ist hierfür jedoch ein mindestens dreijähriger Zeitraum erforderlich.

Der sicherlich notwendige Umbau/ggf. Neubau von Feuerwehrgerätehäusern ist ebenfalls nicht Bestandteil des vorliegenden BSBP. Aufgrund der Tatsache, dass es diverse Optionen gibt, bzw. unterschiedliche Szenarien möglich sind, sind hier noch umfangreiche Vorarbeiten zu leisten. Wer die Tätigkeit des Arbeitskreises ernst nimmt, erwartet in dieser Situation von der Verwaltung keine Vorfestlegungen und Empfehlungen, die dann aus einer bestimmten politischen Richtung lautstark kritisiert werden. Der genannte Arbeitskreis, besteht aus der Bürgermeisterin, der Wehrführung, je zwei Vertretern der im Rat der Gemeinde vertretenen Fraktionen und Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung. Die Bürgermeisterin hatte kurzfristig zu einer ersten Arbeitskreissitzung für den 14.6. eingeladen. Die FDP-Fraktion machte die Teilnahme von fragwürdigen und fadenscheinigen Vorbedingungen abhängig, nach deren Nichterfüllung der Fraktionsvorsitzende der FDP die Teilnahme von Vertretern seiner Partei absagte. Ein solches Vorgehen ist für die SPD-Fraktion nicht nachvollziehbar, es ist weder zielführend noch entspricht es demokratischen Gepflogenheeiten. 

In der Sitzung des Arbeitskreises wurden von den anwesenden Teilnehmern in sachlicher Athmosphäre konstruktive Gespräche geführt und die weitere Vorgehensweise festgelegt. Dies entspricht sicher auch den berechtigten Erwartungen der Extertaler Wehr, politisches Geplänkel und polemische Schuldzuweisungen führen zu weiteren Zeitverzögerungen und sind nicht sachdienlich.

Konstruktive Mitarbeit aller Beteiligten bei der Suche nach zukunftweisenden Lösungen ist berechtigte Erwartung der Extertaler Bürgerinnen und Bürger.

Die Tür für die weitere Mitarbeit steht auch in Zukunft allen offen, wer Türen zuschlägt sollte sie nach einer Zeit des Nachdenkens selbst wieder öffnen.

 

180 Jahre in der SPD

Ortsverband Extertal ehrt langjährige Mitglieder

Im Rahmen der letzten Ortsvereinsversammlung der SPD Extertal konnten gleich vier langjährige Mitglieder der SPD für Ihr teilweise jahrzehntelanges Engagement geehrt werden. Im Beisein unseres lippischen Landtagsabgeordneten Jürgen Berghahn, Henning Welslau, SPD-Bewerber für die Kandidatur zum deutschen Bundestag sowie etwa 40 Parteimitgliedern der Extertaler SPD wurden nicht nur aktuelle Themen der SPD in Lippe und Extertal diskutiert, sondern vor allem auch die Mitglieder Helmut Depping und Erich Strate für jeweils 50 Jahre Parteimitgliedschaft sowie Frau Petra Möhle und Heinrich Steinmeier für jeweils 40 Jahre SPD.

Am 01.01.1966 trat Helmut Depping in die SPD ein. Seit dem ist er als ein sehr aktives Mitglied der SPD in Silixen und dem Extertal bekannt. Neben unterschiedlichsten Tätigkeiten innerhalb der SPD war Helmut Depping auch immer außerhalb der Partei ehrenamtlich tätig. Besonders zu erwähnen ist hier wohl sein Einsatz als Wanderwart nicht nur in Extertal, sondern in Lippe. Nur einen Monat nach Helmut Depping, am 01.02.1966 fand Erich Strate seinen Weg in die Extertaler SPD. Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Vorsitzender im Zieglerverein Bösingfeld ist Erich Strate auch viele Jahre in der SPD Extertal ehrenamtlich aktiv – seit 2014 auch als Ratsmitglied der SPD im Gemeinderat Extertal vertreten.

Am 01.08.1976 trat Frau Petra Möhle in den damals nach existierenden SPD Ortsverein Kükenbruch ein. Neben des Engagements in der Partei ist Petra Möhle seit vielen Jahrzehnten sowohl in der Dorfgemeinschaft als auch in den Sportvereinen von Kükenbruch aktiv. Petra Möhle ist immer für andere da und hilft wo immer Sie helfen kann. Das gilt auch für Heinrich Steinmeier der vor 40 Jahren in den SPD-Ortsverein Meierberg eingetreten ist. Als eines der Urgesteine der SPD in Meierberg war er dort stets aktiv und engagiert.

Die Vorsitzende der SPD Extertal Irmtraut Reineke dankt den Jubilaren für Ihr Engagement, für ihre langjährige Treue und hofft auf noch viele weitere Jahre bei der SPD Extertal.

Neben der Ehrung der vier Parteimitglieder konnte der SPD-Ortsverein Extertal konnte Irmtraut Reineke als Vorsitzende auch noch eine Spende an den Heimat- und Verkehrsverein Extertal zur Unterstützung des Bürgerradwegs übergeben. Die SPD dankt der Bürgerinitiative für ihr Engagement und für das stemmen dieses Projektes.

Aus Fünf mach Eins = SPD Ortsverein Extertal

Seit 1969 gibt es die Gemeinde Extertal, gegründet aus 12 selbstständigen Ortsteilen. Alle Bürger und Bürgerinnen dieser neuen Gemeinde wurden auf dem Papier Extertaler und Extertalerinnen. In den Köpfen und Herzen blieb für die Mehrheit der Bevölkerung die Verbundenheit zu ihren Ortsteilen aber bestehen. Auf den Straßen des Extertals hat man immer Bösingfelder, Almenaer, Asmisser und Silixer getroffen, selten oder nie Extertaler. Nach mehr als einer Generation wandelt sich das Bild zusehend.

Die ehemaligen SPD Ortsvereine auf dem Gemeindegebiet Extertals waren ein Teil Heimat für die Extertaler Genossen und Genossinnen. Neben politischer Arbeit, gab es Freizeitaktivitäten, gemeinsame Reisen und viele Aktivitäten für das eigene Dorf.

Diese Plattform wird weiterhin bestehen bleiben in den jetzigen Ortsabteilungen:

Almena-Asmissen-Bergdörfer-Bösingfeld und Nördliches Extertal

Die politische Arbeit hat der am 04.02.2015 gegründete Ortsverein SPD Extertal übernommen. In den Zeiten des demografischen Wandels und des drastischen Rückganges der Bevölkerung, sowie der zunehmenden Politikverdrossenheit ist die Bündelung von personellen Ressourcen und Kräften unabdingbar um eine verlässliche und effektive Arbeit zu gewährleisten. Die Gründung des Ortsvereins Extertal ist ein Schritt sich dem Wandel der Strukturen in der Gesellschaft zu stellen.

Mit dem neuen Vorstand (alle Ortsabteilungen sind gleichberechtigt eingebunden)

Vorsitzende: Irmtraut Reineke
Stellvertreter: Bernhard Brandt, Helmut Rehmert, Bernd Tiedemann, Ralf Weber
Kassierer: Dennis Brandt
Schriftführer: Michael Thiel

startet der SPD Ortsverein Extertal gut aufgestellt und fröhlich in die politische Arbeit.

Alle Extertaler Genossinnen und Genossen sowie alle Extertaler Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen mitzumachen, sich einzubringen und gemeinsam die Zukunft zu gestalten, damit:

unser Extertal lebenswert und liebenswert bleibt